Allein die Tatsache, dass man den Artikel ohne Mühe lesen kann, scheint seine Aussage zu belegen.
Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch, dass viele - vor allem die längeren Worte - nicht wirklich durchmischt, sondern nur die Buchstaben in den Wortteilen für sich oder benachbarte Buchstaben vertauscht sind. Siehe z.B. "Bcuhstbaenrehenifloge", "Hhcochsluen", "druchenianedr", "Poreblme" oder "mneschilhce".
Um die Aussage des Artikels zu überprüfen, kann unten ein beliebiger Text eingegeben und auf Knopfdruck vermischt werden.
Dabei werden die Ergebnisse zweier Verfahren ausgegeben. In dem einen Fall werden die inneren Buchstaben der Worte (zweiter bis vorletzter) alfabetisch sortiert im anderen wird die Reihenfolge zufällig gewählt, so dass sich immer wieder eine andere Vermischung gibt.
Wenn man den Cambridge-Artikel so mischt, sind die Resultate durchweg schlechter zu verstehen als die Durchmischung mit der der Artikel verbreitet wird.
Mit zunehmender Länge werden die verwirrten Worte immer schwerer zu verstehen.
Dass der Artikel aus dem englischsprachigen Raum kommt überrascht nicht, da im Englischen die Worte im Allgemeinen kurz und zusammengesetzte Worte selten sind. Insbesondere für agglutinierende Sprachen jedoch, die viele Suffixe verwenden, wird seine Aussage kaum zutreffen.
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